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«WE ARE SEEING WHAT WE REGARD AS A MASSIV GLOBAL ISSUE. THERE IS A HUGE WAVE OF DYING; DEATH AND BEREAVEMENT.» David Clark, researcher in end-of-life care




                Der Tod ist im Wandel. “Both the way we see it and the way we handle it are being challenged, whether by educational enterprises, (...) or by environmental initiatives. (...) Meanwhile, in Silicon Valley, technology entrepreneurs are attempting to resurrect digital souls, or even stop death altogether”, prognositiziert LS:N Global und beschreibt dabei ein neues Spannungsfeld, in dem sich Sterben, Tod und Trauer derzeit abspielt.



                Der Tod sucht sich den Weg zurück ins gesellschaftliche Leben. Grund dafür sind die Babyboomer, die langsam aber sicher in die End of Life-Lebensphase eintreten. Unter ihnen die Alt-68er, die seit jeher für Selbstbestimmung und alternative Lebenskonzepte kämpfen.  Gleichzeitig suggerieren neue Innovationen im Bereich Bio-Hacking und der Kybernetik, dass die uralte Utopie der Unsterblichkeit in greifbare Nähe rückt.  Bots,  ermöglichen mit Verstorbenen, dank AI, in Kontakt zu bleiben und realisieren Unsterblichkeitsphantasien schon im digitalen Raum.  

                Phänome einer neuen Sterbekultur werden sichtbar. Unter dem Sammelbegriff Death Futures wird der Frage nachgegangen, was entsteht, wenn sich Grenzen auflösen und Extreme zusammenfliessen? Im Spannungsfeld von “forever young” und demografischer Wandel, digitaler Transformation und dem Wunsch nach Echtheit und Selbstbestimmung sowie einer neu aufkommenden Spiritualität werden Zukünfte des Todes exploriert.
 
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